Procain-Basen-Infusion zur Unterstützung der Abwehr

Bei den meisten chronischen Erkrankungen und bei allen Krebserkrankungen ist die Procain-Basen-Infusion eine der wichtigsten unterstützenden Therapien. Sie verbindet die wichtigste Körperbase Natriumhydrogencarbonat mit den biologischen Eigenschaften des Procain. Dabei beschleunigt die Infusion die Entsäuerung des Gewebes und fördert aktiv die Durchblutung von chronisch schmerzhaftem oder entzündetem Gewebe. So wirkt die Procain-Basen-Behandlung nicht nur entzündungshemmend und entgiftend auf das Gewebe, sondern hat außerdem auch noch eine entspannende und schmerzlindernde Wirkung auf das Nervensystem. Sie schützt zudem Leber, Bauchspeicheldrüse und Herz und gilt als förderlich für andere Therapien, die die körpereigene Abwehr stärken.

Procain-Basen-Infusion

Anwendung der Procain-Basen-Infusion

Bei folgenden Krankheiten und Beschwerden kommen Procain-Basen-Infusionen zum Einsatz:

  • Krebserkrankungen
  • chronische Müdigkeit/Schlaflosigkeit
  • chronisch degenerative Erkrankungen (Arthrose)
  • chronische Entzündungen und Schmerzzustände (z. B. Rheuma)
  • Herzerkrankungen mit Tachykardien
  • Arterielle Hypertonie
  • Immunstörungen, Autoimmunerkrankungen, Infektanfälligkeit
  • Allergien, Asthma
  • Depressionen, Angst- und Panikzustände, Schlafstörungen
  • Schwermetallbelastungen
  • Stoffwechselstörungen (z.B. erhöhte Bluttfette)
  • Osteoporose

Eine Procain-Basen-Therapie besteht aus insgesamt 10 Infusionen, die über 5 Wochen verteilt 2 bis 3 wöchentlich verabreicht werden. Eingeplant werden sollte jeweils eine Infusionszeit von ca. 45 bis 60 Minuten. Die Infusion selbst ist gut verträglich. Nebenwirkungen sind äußerst selten.

Die Procain-Basen-Infusionen setzen sich wie folgt zusammen:

  • 250 bis 400 ml 0,9% Nacl-Lösung
  • 60 bis 120 ml 8,4% Natriumhydrogenkarbonat, (Patienten mit Herzinsuffizienz: 60 ml)
  • 10 bis 40 ml 1% Procain (Pasconeural)

Wirkprinzip der Infusion bei Krebserkrankungen

Tumorzellen produzieren einen Säureüberschuss, den sie außen an der Zellwand ablagern und damit einen Säureschutzmantel bilden. Diesen können die Abwehrzellen nicht durchdringen und somit den Tumor nicht bekämpfen. Vielmehr werden die Abwehrzellen von der Säure sogar geschädigt. Hier kommt die Procain-Basen-Infusion zum Einsatz: Die Aufgabe des Procains ist es, den Säureschutzmantel der Tumorzellen zu beseitigen. Gelingt dies, kann die dadurch freigesetzte Säure durch die basische Infusionsflüssigkeit neutralisiert werden. Die körpereigenen Abwehrzellen können jetzt gegen die Tumorzellen vorgehen, ohne Schaden zu nehmen.

Die Säureausscheidung und damit die Entgiftung des Körpers werden mit der Procain-Basen-Infusion erhöht. Die Heilprozesse des Körpers können damit wesentlich leichter aktiviert werden. Das Ergebnis kann eine bessere Lebensqualität während der Krebsbehandlung sein.

Eine bestehende Tumorerkrankung kann damit allein zwar nicht geheilt werden, aber als Ergänzung zur Immuntherapie oder Therapie mit dentritischen Zellen ist der Eisantz dieses Naturheilverfahrens sehr sinnvoll.