Naturheilverfahren

Akupunktur

Akupunktur

Die Reizung von Akupunkturpunkten ist wohl die älteste und am weitesten verbreitete Heilmethode der Welt.Durch Einstiche mit Nadeln an genau festgelegten Punkten der Haut können Störungen im Körperinneren beseitigt oder gelindert werden.

Akupunkturpunkte liegen auf der Körperoberfläche an genau festgelegten Punkten.

Diese Akupunkturpunkte liegen alle auf Leitlinien, die man als Meridiane bezeichnet. In ihnen kreist nach altchinesischer Auffassung die sogenannte Lebensenergie mit ihren Anteilen YIN und YANG. Diese beiden lebenserhaltenden Kräfte sind im Körper gleichzeitig, jedoch als Gegenpole, wirksam.

Ihr völliges Gleichgewicht im Organismus stellt den idealen Gesundheitszustand dar. Ein Ungleichgewicht führt auf Dauer zu Krankheit. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, auf Akupunkturpunkte einzuwirken. Sticht man Nadeln in sie ein, so bezeichnet man dies als Akupunktur, außerdem kann man sie auch durch Wärme (Moxibustion), Ultraschall, Laserstrahlen, oder auch durch Druck mit dem Finger oder mit einem Stift (Akupressur) reizen. Manche Menschen erschrecken bei dem Gedanken, daß Nadeln in ihre Haut eingestochen werden sollen. Üblicherweise verwenden die meisten Akupunkturärzte aber sehr feine Nadeln, daher ist eine Akupunkturbehandlung gut zu ertragen. Der geringe Schmerz beim Einstich einer Akupunkturnadel ist vergleichsweise viel schwächer als derjenige, wenn der Arzt eine Spritze gibt.

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Raucherentwöhnung durch Ohrakupunktur

Die Ohrapunktur ist eine spezielle Form der klassischen Akupunktur und beschränkt sich, wie der Name schon vermuten lässt, auf ein bestimmtes Areal des Körpers: Die Akupunkturpunkte am Ohr. Entwickelt wurde sie von dem französischen Arzt Paul Nogier entwickelt. Er ging davon aus, dass sich auf der Ohrmuschel eine ganze Reihe von Energiepunkten befindet, die einen festen Bezug zu verschiedenen Körperfunktionen bzw. eine direkte Verbindung zum Strukturgeflecht des zentralen Nervensystems, zum Beispiel zum Trigeminusnerv, haben. Ähnlich wie bei der klassischen Akupunkturbehandlung gilt auch hier die These, dass Botenstoffe durch die Reizung freigesetzt werden. Da sich die Ohren in unmittelbarer Nähe des Gehirns befinden, werden die Signale der Stimulation sehr schnell und auf kurzem Wege weitergeleitet.

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Neuraltherapie

Die Neuraltherapie ist ein Verfahren, das sowohl zur Diagnose als auch zur Therapie von Erkrankungen eingesetzt werden kann. Bei dieser Methode werden örtlich wirksame Betäubungsmittel injiziert, um Erkrankungen aufzuspüren und Schmerzen zu lindern.

Die Anwendungsgebiete der Neuraltherapie sind sehr vielfältig:

Am häufigsten wird die Neuraltherapie als Schmerzbehandlung – etwa bei Migräne, rheumatischen Schmerzen und Neuralgien – sowie bei Entzündungen eingesetzt.

Nach Unfällen und Operationen wird dadurch eine schnellere Rehabilitation möglich. Aber auch bei chronischen Erkrankungen, funktionellen und hormonellen Störungen wird die Neuraltherapie eingesetzt. Einige Einsatzmöglichkeiten sind Magenbeschwerden, Angina pectoris, Arteriosklerose, Schlaganfälle (zur Linderung der Folgen) und Regelbeschwerden.

Procain-Basen-Infusionen

Bei den meisten chronischen Erkrankungen und bei allen Krebserkrankungen ist die Procain-Basen-Infusion ist eine der wichtigsten unterstützenden Therapien. Sie verbindet die wichtigste Körperbase Natriumhydrogencarbonat mit den biologischen Eigenschaften des Procain. Dabei beschleunigt die Infusion die Entsäuerung des Gewebes und fördert aktiv die Durchblutung von chronisch schmerzhaftem oder entzündetem Gewebe. So wirkt die Procain-Basen-Behandlung nicht nur entzündungshemmend und entgiftend auf das Gewebe, sondern hat außerdem auch noch eine entspannende und schmerzlindernde Wirkung auf das Nervensystem. Sie schützt zudem Leber, Bauchspeicheldrüse und Herz und gilt als förderlich für andere Therapien, die die körpereigene Abwehr stärken.

Anwendung der Procain-Basen-Infusionen bei folgenden Krankheiten und Beschwerden:

  • Krebserkrankungen
  • chronische Müdigkeit
  • chronisch degenerative Erkrankungen (Arthrose)
  • chronische Entzündungen und Schmerzzustände (z. B. Rheuma)
  • Herzerkrankungen mit Tachykardien
  • Arterielle Hypertonie
  • Immunstörungen, Autoimmunerkrankungen, Infektanfälligkeit
  • Allergien, Asthma
  • Depressionen, Angst- und Panikzustände, Schlafstörungen
  • Schwermetallbelastungen
  • Stoffwechselstörungen (z.B. erhöhte Bluttfette)
  • Osteoporose

Eine Procain-Basen-Therapie besteht aus insgesamt 10 Infusionen, die über 5 Wochen verteilt 2 bis 3 wöchentlich verabreicht werden. Eingeplant werden sollte jeweils eine Infusionszeit von ca. 45 bis 60 Minuten.

Die Infusionen setzen sich wie folgt zusammen:
–  250 bis 400 ml 0,9% Nacl-Lösung
–  60 bis 120 ml 8,4% Natriumhydrogenkarbonat (Patienten mit Herzinsuffizienz: 60 ml)
–  10 bis 40 ml 1% Procain (Pasconeural)

Die Infusion selbst ist gut verträglich. Nebenwirkungen sind äußerst selten.

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Eigenbluttherapie

Prinzip der Eigenbluttherapie

Dem Patienten wird bei der Eigenbluttherapie venöses Blut entnommen und danach intramuskulär in Gesäß oder Oberarm zurückgespritzt. In vielen Fällen wird dem Blut vor dem Zurückspritzen ein homöopathisches oder naturheilkundliches Mittel beigemischt. Diese Injektionen werden mehrmals die Woche verabreicht und der Behandlungszeitraum erstreckt sich dabei über mehrere Wochen.

Nach der Injektion mit Eigenblut kommt es, aufgrund der Tatsache das die Immunabwehr das neue Blut als Fremdkörper erkennt, zu einer intensiven Aktivierung bzw. Stimulation der körpereigenen Abwehrstoffe und dadurch zu einer Steigerung der Immunität. Diese gesteigerte Leistung wirkt sich auf den Gesamtorganismus aus wodurch die Selbstheilungsfähigkeit des Körpers wiederhergestellt wird und bei der Heilung von chronischen Krankheiten helfen kann. Beim Beginn der Eigenbluttherapie kann es zu einer Verschlimmerung der Beschwerden kommen und zusätzlich Müdigkeit auftreten. Dies ist aber meist ein Zeichen dafür dass die Therapie eine Wirkung zeigt.

Anwendungsgebiete der Eigenbluttherapie:

Am häufigsten findet die Eigenbluttherapie bei Allergien (Heuschnupfen, Asthma bronchiale) und rheumatischen Erkrankungen (Rheuma, rheumatoide Arthritis) eine Anwendung.

Auch bei Neurodermitis zeigt die Therapie ihre Wirkung wie Studien über mehrere Wochen gezeigt haben.

Homöopathie

Alternative zur Schulmedizin. Die Homöopathie ist ein Heilverfahren, das auf die Selbstheilungskräfte des Körpers setzt. Substanzen oder Medikamente, die in hoher Dosierung eine ähnliche Krankheit verursachen würden, werden aufbereitet und in wesentlich kleinerer Menge verabreicht. Durch Anregung der körpereigenen Abwehrkräfte wird der Körper bei der Heilung unterstützt. Die Homöopathie ist eine Reiz- und Regulationstherapie. Somit wird „Ähnliches durch Ähnliches geheilt“ (lat. „similia similibus curentur“). Die Homöopathie ist seit über 200 Jahren aktuell bei der natürlichen Unterstützung Ihrer Gesundheit und Ihres Wohlbefindens.

Schröpftherapie

als ausleitendes Verfahren bei Verspannungen und inneren Erkrankungen